Manchmal braucht es gar nicht viel, um glücklich zu sein –frischen Wind, viel Zeit draußen und die richtige Begleitung.
Für Yuki und mich war die Woche in Holland genau das: eine kleine Auszeit voller Sand, Salzluft und Leichtigkeit.
Inhaltsverzeichnis
Yuki hat Hüftdysplasie und nutzt einen Rolli zur Unterstützung. Für sie ist das längst Alltag – und ehrlich gesagt: Sie meistert
das großartig. Ihr Rolli ist kein Hindernis, sondern eher ihr Ticket in die Freiheit. Und eine Garantie aufzufallen.
Dabei teilt sich die Aufmerksamkeit in 2 Lager. Die einen bemitleiden und bedauern sie offen oder hinter vorgehaltener Hand. Wie oft wir den Ausspruch „Der arme Hund“ gehört haben, konnte ich irgendwann nicht mehr zählen. Das andere Lager, dass mir persönlich viel besser gefällt, erkennt ihre Begeisterung und teilt sie. Diese Menschen kennen entweder schon vergleichbare Hunde oder sie haben ein feines Gespür für ihr Gegenüber.
Und diese Energie haben wir gerne aufgenommen.
Ankommen am Meer
Schon beim ersten Spaziergang am Strand wusste ich: Das ist genau ihr Element.
Yuki stand im Wind, das Meer rauschte, und sie sog jeden Moment auf. Der Sand unter ihren Pfoten, die weite Sicht, das Möwengeschrei – sie war sofort ganz da, ganz im Jetzt.
Wir sind stundenlang gelaufen. Mal gemächlich, mal voller
Energie. Ich habe nach Haizähnen gesucht - eine kleine Leidenschaft von mir – und Yuki hat mich dabei mit wachsamen Augen begleitet. Zwischendurch blieb sie stehen, beobachtete andere Hunde, schnupperte in den Wind oder einfach nur in den Sand.
Tage voller kleiner Momente
Unsere Tage waren ruhig, aber erfüllt. Wir haben Strandbuden besucht, Chocomel getrunken, uns den Wind um die Nase wehen lassen, und Yuki hat überall neue Spuren hinterlassen – ganz wörtlich.
Abends sind wir dann müde, aber zufrieden zurückgekehrt. Während ich gelesen, gestrickt oder einfach das Rauschen der Wellen genossen habe, lag Yuki eingerollt im Wohnzimmer und hat geschlafen.
Einmal hatten wir sogar das Glück, draußen Polarlichter zu sehen. Ein grünes Leuchten am Himmel über dem Meer – magisch und still. Yuki lag neben mir, und für einen Moment war einfach alles perfekt.
Ein kleiner Zwischenfall – und schnelle Hilfe
An einem Tag ist Yuki besonders weit gelaufen, der Rückweg ging dann über den asphaltierten Fahrradweg. Das war keine so gute Idee. Ich dachte das ist weniger anstrengend als durch den Sand, aber es stellte sich leider heraus, dass sie sich Krallen und Ballen dabei aufgeschlurft hat. Das wäre im Sand nicht passiert. Zum Glück habe ich immer unsere Skin Repair Lotion dabei. Ein bisschen davon aufgetragen, sanft einmassiert – und schon am
nächsten Morgen war sie wieder voller Energie und die Pfoten sahen aus als wär
nix gewesen.
Ich bin jedes Mal erstaunt, wie schnell sie sich erholt, wie wenig sie sich einschränken lässt und wie sehr sie das Leben genießt. Da können wir alle von lernen.
Was ich von Yuki lerne
Diese Woche am Meer war kein spektakuläres Abenteuer, aber
für uns war sie besonders und sehr erholsam.
Yuki erinnert mich immer wieder daran, dass es nicht darum geht, wie weit man kommt – sondern, dass man unterwegs ist und genau das genießt.
Dass Fürsorge nicht nur in Pflege steckt, sondern im Miteinander. In kleinen Pausen, geduldigen Momenten und dem Wissen, dass jeder Schritt – oder jede Rolli-Runde – zählt.
Habt ihr auch eine Geschichte, die ihr gerne erzählen wollt? Schickt sie uns gerne (mit Bildern) an info@yukicares.de. Vielleicht findest du sie dann auch bald hier im Blog!
Text by Katrin Scholz
Fotos by Katrin Scholz