Zu den lästigen Quälgeistern unter den Parasiten gehören die Grasmilben. Vielleicht hast Du bereits Bekanntschaft gemacht? Sie piesacken nicht nur Hunde und Katzen, sondern auch Menschen. Ein Grasmilbenbiss verursacht verschiedene unangenehme Begleiterscheinungen. Sie sind zwar weltweit verbreitet, aber in manchen Regionen sind sie besonders zahlreich angesiedelt. Dazu zählen das Rheinland, Hessen und Bayern. Vor allem in Bayern ist der Umkreis von München ein bevorzugtes Gebiet der Grasmilben. Diese unangenehmen Zeitgenossen sind zwar lästig, aber sie übertragen keine Krankheiten.
Grasmilben Stiche erkennen, behandeln und Grasmilben im Bett loswerden
Zu den lästigsten Quälgeistern unter den Parasiten gehören die Grasmilben. Vielleicht hast du schon Bekanntschaft gemacht – sie piesacken nicht nur Hunde und Katzen, sondern auch uns Menschen. Ein Grasmilbenbiss verursacht verschiedene unangenehme Begleiterscheinungen, vor allem starken Juckreiz. Verbreitet sind sie weltweit, besonders zahlreich aber in Regionen wie dem Rheinland, Hessen und Bayern – rund um München sind sie ein echtes Dauerthema. Die gute Nachricht vorweg: So lästig sie sind, Krankheiten übertragen Grasmilben nicht.
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Was sind Grasmilben?
Du kennst Grasmilben unter vielen Namen: Herbstmilben, Herbstgrasmilben, Erntemilben oder Heumilben – gemeint ist immer dasselbe kleine Spinnentier. Die erwachsenen Milben leben unter der Erde und sind mit rund 2 mm noch am ehesten zu sehen. Das Problem für uns und unsere Vierbeiner beginnt aber mit den Larven: Sie schlüpfen aus oberirdisch abgelegten Eiern und brauchen zum Wachsen Zellsäfte und Lymphe von Säugetieren oder Vögeln.
Grasmilben sind keine Blutsauger wie Mücken. Sie lauern im höheren Gras auf einen Wirt, ritzen mit ihren Beißwerkzeugen die Haut an und geben ein Speichelsekret ab, das das Gewebe auflöst – anatomisch können sie also gar nicht stechen, nur beißen. Im Sprachgebrauch spricht man trotzdem von „Grasmilben Stichen". Haben sie sich sattgefressen, lassen sie sich fallen und verschwinden. Die späteren Entwicklungsstadien sind für uns und unsere Haustiere völlig harmlos.
Wie sehen Grasmilben Stiche aus?
Die Larven selbst siehst du mit bloßem Auge kaum – dafür sind sie mit etwa 0,3 mm zu klein. Den Biss bemerkst du meist gar nicht direkt; erst die roten Pünktchen verraten ihn. Durch das Speichelsekret entstehen allergische Reaktionen: Juckreiz, kleine harte Quaddeln, Pusteln und Rötungen. Bei empfindlichen Menschen kann sich daraus ein Ausschlag entwickeln, der auch abseits der Bissstellen auftritt – häufiger als von Grasmilben wird ein solcher Ausschlag allerdings von Hausstaubmilben ausgelöst.
Bei Hund und Katze sind die Bisse durchs Fell schwerer zu sehen. Schau an fellarmen Stellen nach – Bauch, Lendenbereich, Ohren – dort findest du am ehesten die roten Pünktchen. Verräterischer ist meist das Verhalten: Achte darauf, wo dein Tier sich vermehrt kratzt, leckt oder knabbert. Betroffen sind oft Brust, Zehenzwischenräume und Innenschenkel; liegt dein Hund gern im Gras, auch der Rücken. Manche Tiere steigern sich so in den Juckreiz hinein, dass sie sich blutig beißen – dann wird aus dem Ärgernis schnell eine Hautentzündung.
Wie lange jucken Grasmilben Stiche?
Wie stark es juckt, hängt von der Empfindlichkeit der Haut ab. Die Grasmilben verlassen den menschlichen Wirt schon nach ein paar Stunden; bei Hund und Katze kann der Befall bis zu drei Tage dauern, und bei hellen Tieren erkennst du die kleinen roten Larven manchmal sogar im Fell. Wichtig: Wird durch Kratzen weiter gereizt, verzögert sich die Abheilung und es entstehen Entzündungen. Übrigens können manche Menschen und Tiere nach dem ersten Kontakt Antikörper bilden und reagieren auf spätere Bisse dann kaum noch.
Grasmilben Ausschlag: Dauer und Verlauf
Der Grasmilben-Ausschlag tritt zusammen mit den übrigen Symptomen auf: juckende Haut, Rötungen und kleine Schwellungen rund um die Bissstellen. Durch ständiges Kratzen verschlimmerst du Rötung und Ausschlag – die Symptome reduzieren sich in der Regel nach 10 bis 14 Tagen. Bei einem Ausschlag unterstützen pflegende, beruhigende Lotionen die Heilung, statt die Haut zusätzlich zu reizen.
Pfotenbad Grasmilben
Wäscht die Larven aus dem Fell und beruhigt die gereizten Bissstellen. Schonender als Kernseife, mit rückfettenden Anteilen – auch für die regelmäßige Anwendung.
Was hilft gegen Grasmilben Stiche und Ausschlag?
Gegen die Begleiterscheinungen von Grasmilben Stichen helfen drei Dinge: kühlen, pflegen und schützen. Gegen den akuten Juckreiz ist Kühlung am wirksamsten – kaltes Wasser, ein Kühlpad oder eine kühlende Salbe. Viele Hunde sind Wasserratten und genießen die kalte Dusche im Garten oder das Toben im Bach ohnehin.
Nach dem Spaziergang wäschst du die betroffenen Stellen deines Hundes am besten mit dem Grasmilben Pfotenbad ab: Das spült die Larven aus dem Fell und beruhigt gleichzeitig die Bissstellen. Gegen den Juckreiz direkt auf der Haut lindert die Grasmilben Lotion – sie ist auch für Katzen geeignet, die sich ja meist ungern baden lassen.
Grasmilben Lotion
Beruhigt gereizte, juckende Haut direkt an den Bissstellen. Auch zur direkten Anwendung bei Katzen nach dem Freigang. Für Hunde, Katzen & Pferde.
Je weniger dein Hund kratzt und knabbert, desto schneller heilt alles ab – jede zusätzliche Verletzung öffnet die Tür für Entzündungen. Hält der Juckreiz trotz Pflege über Wochen an oder kehrt er immer wieder, steckt manchmal mehr dahinter als nur Grasmilben. Dann lohnt der Blick auf eine mögliche allergische Veranlagung – mehr dazu in unserem Artikel Allergie beim Hund: Symptome erkennen und was wirklich hilft.
Wie kann ich Grasmilben vorbeugen?
Der beste Schutz beginnt vor dem Gassi. Der Duft natürlicher Abwehrstoffe stört die Grasmilbenlarven und macht deinen Hund für sie unappetitlich – dafür ist das Grasmilben Hautschutzspray für Hunde gedacht, für Katzen das Kokosspray Rumtreiber. Nach dem Spaziergang gilt: abspülen. Klares Wasser reicht bei unempfindlichen Tieren; reagiert dein Hund bekanntermaßen stark auf Grasmilben, nimm das Pfotenbad, um die Haut direkt zu beruhigen.
Grasmilben Hautschutzspray
Natürlicher Schutz vor dem Spaziergang: Der Duft der Zutaten stört die Larven, bevor sie sich festbeißen. Für den Hund.
Tipp für zuhause: Stell eine Schüssel mit einer Lösung aus Wasser und dem Pfotenbad neben die Haustür – so wischst du nach jedem Gassigehen schnell das Fell ab. Und wenn du einen eigenen Garten hast, kannst du den Milben das Leben zusätzlich schwer machen: Rasen kurz halten, bei Hitze wässern (Grasmilben mögen keine Nässe) und den Mäusebestand reduzieren, denn Herbstmilben lieben Mäuse – der Komposthaufen zieht beide an.
Grasmilben im Bett – was tun?
Herbstgrasmilben landen nur zufällig in deinem Bett oder im Hundebett: Der Wirt trägt sie hinein, nach der Mahlzeit lassen sie sich fallen. Falls du einen Verdacht hast, erkennst du auf einem weißen Laken leicht die rot-orangen Pünktchen – zur Sicherheit mit der Lupe nachschauen.
Wie lange überleben Grasmilben im Bett?
Grundsätzlich ist ihre Anwesenheit im Bett unproblematisch. Sie nisten sich nicht ein, beißen nur einmal und pflanzen sich nicht fort. Grasmilben sind, wie der Name sagt, Grasbewohner: Die erwachsenen Tiere sind Vegetarier und brauchen Pflanzen, die Larven finden im Haus keine Nahrung – beide sterben also ab. Theoretisch könntest du einfach abwarten. Aber wer macht das schon?
Welche Mittel helfen gegen Grasmilben im Bett?
Die einfachste Methode ist Waschen und Kälte:
- Bettbezüge, Kopfkissenbezüge, Laken und Hundedecken bei 60 °C in der Waschmaschine waschen
- Nicht waschbare Teile (Kopfkissen, Hundekissen) für einige Zeit in die Gefriertruhe legen
- Matratze absaugen oder in die Sonne legen, die Unterlage des Hundebettes feucht abwischen
- Teppiche in der Umgebung absaugen, den Boden feucht wischen
Damit bekommst du die Grasmilben ohne Chemie zuverlässig aus Bett und Haus.
Genau aus solchen Fällen in meiner Tierheilpraxis ist die Grasmilben-Routine entstanden – Manufaktur in Jülich, kein Konzern. Wenn du unsicher bist, welches Produkt zu eurer Situation passt, schreib uns einfach. Es gilt die Verträglichkeitsgarantie und 30 Tage Geld-zurück.
Verträglichkeitsgarantie: Verträgt dein Tier ein Produkt nicht, melde dich innerhalb von 30 Tagen – wir finden eine Lösung. Wir versprechen keine Wunder, aber dass du mit gutem Gefühl ausprobieren kannst.
Häufige Fragen zu Grasmilben
Sind Grasmilben gefährlich für Hund und Katze?
Nein. Grasmilben übertragen keine Krankheiten. Sie sind lästig und lösen starken Juckreiz aus, sind aber – anders als Zecken – gesundheitlich ungefährlich. Problematisch wird es nur, wenn sich dein Tier durch ständiges Kratzen die Haut aufreißt und sich die Stellen entzünden.
Wann ist Grasmilben-Saison?
Die Larven sind von Frühjahr bis Herbst aktiv, mit einem deutlichen Höhepunkt im Spätsommer und Frühherbst – daher der Name Herbstgrasmilbe. In warmen, trockenen Sommern beginnt die Saison früher und dauert länger.
Grasmilben oder Flöhe – wie unterscheide ich das?
Flöhe hinterlassen krümeligen schwarzen Flohkot im Fell und springen; Grasmilbenlarven sind winzige rot-orange Pünktchen, die nach dem Gassi vor allem an Pfoten, Bauch und Ohren sitzen und nach ein paar Tagen von allein verschwinden. Im Zweifel hilft der Flohkamm und der Blick auf die betroffenen Stellen.
Können Grasmilben vom Hund auf den Menschen übergehen?
Nicht direkt von Tier zu Mensch – aber ihr fangt euch die Larven an denselben Orten ein. Wer mit dem Hund über Wiesen streift, wird oft selbst gebissen. Getragene Kleidung deshalb waschen und nach dem Aufenthalt im Grünen duschen.
Katrin Scholz, Tierheilpraktikerin · Tierheilpraxis Balance Cure · seit 2014